Der Sonnentempler Orden
"Der Tod existiert nicht, er ist nur eine Illusion."

Der Tathergang

Am 5. und 6. Oktober kam es zu den gelegten Bränden in Kanada und zwei Orten in der Schweiz. Das Haus des „Ordenschefes“ Luc Jouret in Morin Heights/Kanada brannte ebenso wie das benachbarte des „Ordenskassenwarts“ Joseph di Mambro aus. In diesem Haus wurden ein Mann und eine Frau gefunden, die eine Art Medaillon oder Abzeichen des OTS trugen. Am 6.10 brannte es dann auch in der Schweiz. In Les Granges (Wallis/Schweiz) wurden am 6.10. 17 weibliche und 7 männliche sowie eine sehr stark verkohlte Leiche gefunden. Unter den Opfern sollen sich auch Kinder befinden. Weitere Leichen fanden sich in dem Chalet in Cheiris (Waadtland/Schweiz) Inzwischen wurden in den abgebrannten Häusern über 50 Tote in der Schweiz, fünf Tote in Kanada gefunden. In allen abgebrannten Häusern wurden mit Zeitschaltuhren versehene Heizgeräte gefunden, die den Brand auslösten: Zündhölzer fingen Feuer und fielen dann auf den mit Benzin übergossenen Boden. Durch die erfolgte Brandstiftung ist nun die Spurensuche sehr erschwert. Nach den bisherigen Untersuchungen ergibt sich, daß den Getöteten durch „Einspritzungen“ oder „Infusionen“ an scheinend „starke Mittel“ verabreicht worden sind, jedoch konnte auch da hierfür erforderliche Instrumentarium in der Schweiz bisher nicht aufgefunden werden. Einige der Toten hatten blaue Plastikmüllsäcke über dem Kopf, die um den Hals mit einer Schnur oder mit Klebeband zugedreht waren. Die Toten trugen mantelähnliche rote und weiße Kultgewänder, die Frauen goldene Festkleider. Bei einigen der Toten waren die Hände zusammengebunden“

Am Tatort in der Schweiz wurden zwar drei Karabiner gefunden, die aber in der Mordnacht nach den bisherigen Untersuchungsergebnissen nicht benutzt wurden. Die Waffe, aus der geschossen wurde, muß wohl weggebracht worden sein. Eines der Ferienhäuser war erst in der Woche vor dem 5. Oktober weiterverkauft worden. Die Leiche des Führers, Luc Jouret, wurde bisher noch nicht identifiziert. Er soll noch am späten Dienstagabend in Begleitung von einer Frau und zwei weiteren Männern (darunter Joseph di Mambro) gesehen worden sein: Er ließ eines der Chalets von einem Schlüsseldienst öffnen, da er „die Schlüssel verlegt“ habe, möglicherweise, um Wertgegenstände zu entnehmen. Verständlicherweise wird daher die von einigen Schweizer „Experten“ vehement vertretene These vom „Massenselbstmord“ immer zweifelhafter.

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